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Rund um die Uhr geschützt: Warum die gesetzliche Unfallversicherung in deiner Freizeit Feierabend hat

Wussten Sie, dass es in Deutschland rund 25.000 Mal am Tag kracht? Das sind über neun Millionen Unfälle pro Jahr. Ob beim Heimwerken im Garten, beim Joggen um die Alster oder beim klassischen Stolperer im Haushalt – ein Unfall passiert oft genau dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.

Wir bei Oeconomia stellen in der Beratung immer wieder fest: Viele verlassen sich blind auf den Staat. Doch Vorsicht – die gesetzliche Unfallversicherung hat sehr enge Grenzen.

Die große Lücke: 80 % der Unfälle sind Privatsache

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Sie nur bei der Arbeit, in der Schule oder auf dem direkten Weg dorthin. Doch die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Rund 80 % aller Unfälle passieren in der Freizeit oder zu Hause.

Das bedeutet: Wenn Sie am Wochenende beim Fensterputzen von der Leiter stürzen oder sich beim Fußballspielen schwer verletzen, gibt es vom gesetzlichen Träger keinen Cent. Ohne private Vorsorge stehen Sie bei dauerhaften Beeinträchtigungen finanziell alleine da.

Einmalzahlung oder Rente? Die Qual der Wahl

Eine private Unfallversicherung bietet Ihnen die nötige Flexibilität, um auf einen Schicksalsschlag zu reagieren. Im Ernstfall haben Sie meist zwei Möglichkeiten:

  • Die Kapitalzahlung: Eine hohe Einmalsumme hilft Ihnen sofort, wenn das Leben umgekrempelt werden muss – sei es für den barrierefreien Umbau des Hauses, ein angepasstes Auto oder teure Spezialbehandlungen.
  • Die Unfallrente: Sie sichert monatlich Ihren Lebensstandard ab, falls Sie Ihren Alltag nicht mehr wie gewohnt meistern können.

Experten-Tipp aus dem Mellenbergweg: Der „Turbo“ namens Progression

Wir empfehlen unseren Mandanten in Hamburg fast immer Tarife mit einer sogenannten Progression (z. B. 225 %, 350 % oder sogar 500 %).

Warum? Bei einer Progression steigt die Auszahlung bei schweren Verletzungen überproportional an. Sichern Sie beispielsweise 100.000 € Grundsumme mit einer 500er-Progression ab, erhalten Sie bei Vollinvalidität nicht 100.000 €, sondern satte 500.000 €. So ist sichergestellt, dass gerade bei schweren Schicksalsschlägen genug Kapital für eine lebenslange Absicherung vorhanden ist.

Moderne Tarife können mehr als „nur“ Unfälle

Früher leistete die Unfallversicherung nur bei klassischen mechanischen Einwirkungen. Heute sind gute Verträge, die wir als unabhängige Makler für Sie auswählen, deutlich breiter aufgestellt. Sie leisten oft auch bei:

  • Infektionen nach Insektenstichen (z. B. Zeckenbiss/Borreliose).
  • Eigenbewegungen: Wenn Sie sich beim Sport ohne Fremdeinwirkung ein Band reißen.
  • Vergiftungen oder sogar Tauchunfällen.
  • Kosmetischen Operationen: Wenn nach einem Unfall Narben im Gesicht zurückbleiben.

Ein Beispiel aus unserer Praxis

Ein Kunde von uns verletzte sich beim hobbymäßigen Mountainbiken in den Harburger Bergen schwer an der Schulter. Da es ein Freizeitunfall war, griff die gesetzliche Versicherung nicht.

Durch seine private Unfallversicherung mit einer soliden Grundsumme und Progression erhielt er eine Kapitalzahlung von über 40.000 €. Dieses Geld ermöglichte ihm eine spezielle private Reha und den behindertengerechten Umbau seines Arbeitszimmers, sodass er trotz Einschränkung bald wieder voll im Berufsleben stehen konnte.

Unser Fazit: Schutz, der sich auszahlt

Ein privater Unfallschutz kostet oft weniger als eine Pizza im Monat, bietet aber weltweiten Schutz – 24 Stunden am Tag. Besonders für Familien, Selbstständige oder aktive Freizeitsportler ist er ein absolutes Muss. Zudem können Sie die Beiträge in der Regel als Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzen.