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BU-Schutz im Schulranzen: Warum Schüler die besten Karten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben
„Berufsunfähigkeit? Mein Kind geht doch noch zur Schule!“ Das hören wir bei oft, wenn wir das Thema ansprechen. Doch der Name täuscht: Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für Schüler eine der klügsten Investitionen in ihre Zukunft.
Tatsächlich ist der Abschluss oft schon ab dem zehnten Lebensjahr möglich. Warum der frühe Einstieg nicht nur günstiger, sondern oft die einzige Chance auf einen lebenslangen Top-Schutz ist, erklären wir Ihnen hier.
Der „Gesundheits-Joker“: Jetzt den Status quo einfrieren
Das größte Hindernis beim Abschluss einer BU im Erwachsenenalter ist die Gesundheitsprüfung. Rückenleiden, Allergien oder psychische Belastungen führen oft zu Risikozuschlägen oder Ablehnungen.
Der Vorteil für Schüler: Kinder und Jugendliche sind in der Regel kerngesund. Mit einem frühen Abschluss „frieren“ wir diesen Gesundheitszustand ein.
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Einmal versichert, bleibt der Schutz bestehen – egal, welche Krankheiten später im Leben dazukommen.
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Auch riskante Hobbys oder ein späterer handwerklicher Beruf führen nicht zu Beitragsanpassungen nach oben.
Wichtiger Hinweis aus unserer Hamburger Praxis: Wir erleben leider immer häufiger, dass schon Diagnosen wie „Schulstress“ oder „leichte Depression“ im Jugendalter dazu führen, dass ein BU-Abschluss mit 20 oder 25 Jahren unmöglich wird. Wer früher abschließt, umgeht diese Falle.
Finanzieller Vorsprung: Den „Billig-Tarif“ lebenslang sichern
Der Beitrag einer BU richtet sich nach dem Alter und dem Risiko des ausgeübten Berufs. Ein Schüler gilt versicherungstechnisch als risikoarm. Sichert sich ein Schüler heute seinen Beitrag, zahlt er diesen günstigen Tarif oft sein gesamtes Berufsleben lang weiter – selbst wenn er später Dachdecker, Krankenpfleger oder Kampfmittelräumer wird. In diesen Berufen wäre eine BU im Erwachsenenalter kaum noch bezahlbar.
Worauf Eltern beim Kleingedruckten achten müssen
Als unabhängige Makler schauen wir für Sie genau hin, denn „Schüler-BU“ ist nicht gleich „Schüler-BU“. Ein guter Tarif muss folgende Kriterien erfüllen:
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Absicherung der Schulfähigkeit: Der Vertrag muss leisten, wenn das Kind den Schulalltag nicht mehr bewältigen kann.
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Verzicht auf abstrakte Verweisung: Die Versicherung darf das Kind nicht auf eine andere Schulform (z. B. von der Realschule auf eine Förderschule) verweisen.
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Nachversicherungsgarantie: Das ist das Herzstück! Wenn Ihr Kind später heiratet, ein Haus baut oder Karriere macht, muss die BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden können.
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Besserstellungs-Option: Wenn Ihr Kind später einen „akademischen“ Schreibtischjob antritt, der noch günstiger eingestuft wird, sollte der Beitrag sinken können.
Ein Beispiel aus dem Mellenbergweg
Eine Mutter kam zu uns, weil sie für ihren 14-jährigen Sohn vorsorgen wollte. Er plante eine Ausbildung zum Zimmermann. Hätte er die BU erst mit Ausbildungsbeginn abgeschlossen, wäre der Beitrag fast doppelt so hoch gewesen wie der Schülertarif. Durch den Abschluss als Schüler sparten sie über die gesamte Laufzeit mehrere tausend Euro – bei vollem Schutz von Anfang an.
Unser Fazit: Ein Geschenk für die Zukunft
Die BU für Schüler ist ein Basisschutz, der mitwächst. Sie bietet finanzielle Entlastung für die Familie, falls das Kind schwer erkrankt, und sichert dem Nachwuchs den Zugang zu einer Versicherung, die im Erwachsenenalter vielleicht unerreichbar wäre.

