Private Rentenversicherung – weil die gesetzliche Rente allein nicht reicht
Kennen Sie Ihre voraussichtliche gesetzliche Rente? Die wenigsten schauen bewusst auf ihren Rentenbescheid – und die meisten sind überrascht, wenn sie es tun. Die Lücke zwischen dem letzten Gehalt und der späteren Rente ist für viele Menschen größer als erwartet. Und sie wächst: Wer heute 40 oder 50 Jahre alt ist, wird im Ruhestand deutlich weniger aus der gesetzlichen Kasse bekommen als frühere Generationen.
Das ist kein Grund zur Panik – aber ein guter Grund, jetzt zu handeln. Denn bei der privaten Altersvorsorge gilt: Je früher Sie anfangen, desto kleiner können die monatlichen Beiträge sein, um dasselbe Ergebnis zu erreichen. Der Zinseszins-Effekt arbeitet für Sie – aber nur, wenn Sie ihm Zeit geben.
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Warum die gesetzliche Rente allein nicht ausreicht
Das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung hat einen strukturellen Nachteil: Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Rentner. Das Verhältnis verschiebt sich seit Jahren – und damit auch das Rentenniveau. Wer heute 45 Jahre lang einzahlt, kann realistischerweise mit einem Rentenniveau von rund 45 bis 48 Prozent seines letzten Bruttoeinkommens rechnen. Der Rest ist Versorgungslücke.
Dazu kommen Abzüge durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf die Rente sowie die nachgelagerte Besteuerung: Ein wachsender Anteil der gesetzlichen Rente ist steuerpflichtig. Aufgrund unserer Erfahrung unterschätzen viele Kunden, wie viel von der Rente am Ende tatsächlich auf dem Konto ankommt.
Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es?
Es gibt keine Einheitslösung – die richtige Vorsorgestrategie hängt von Ihrem Alter, Ihrer Lebenssituation, Ihrem Steuersatz und Ihrer Risikobereitschaft ab. Die wichtigsten Bausteine im Überblick:
Klassische private Rentenversicherung
Sie zahlen monatlich einen Beitrag ein und erhalten ab dem vereinbarten Rentenbeginn eine garantierte lebenslange Rente. Der Vorteil: Planungssicherheit und Garantie. Der Nachteil: Die Rendite ist in der Niedrigzinsphase begrenzt, obwohl neue Tarife wieder attraktiver werden.
Fondsgebundene Rentenversicherung
Ihr Beitrag wird in Investmentfonds angelegt – mit deutlich höheren Renditechancen über lange Laufzeiten. Das Risiko liegt beim Versicherungsnehmer: Im Worst Case fällt die Rente niedriger aus als erhofft. Wer einen langen Anlagehorizont und etwas Risikobereitschaft mitbringt, kann hier deutlich mehr aus seinen Beiträgen herausholen.
Riester-Rente
Für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Beamte mit Kindern kann die Riester-Rente wegen staatlicher Zulagen interessant sein. Sie ist komplex und nicht für jeden die beste Lösung – ein Vergleich lohnt sich.
Rürup-Rente (Basisrente)
Besonders attraktiv für Selbstständige und Gutverdiener: Die Beiträge sind steuerlich absetzbar, die Rente wird nachgelagert besteuert. Wer in der Ansparphase einen hohen Steuersatz hat, profitiert besonders.
Was ist das Richtige für Sie – und was kostet es wirklich?
In unserer Beratungspraxis erleben wir häufig, dass Kunden jahrelang in ein Produkt eingezahlt haben, das nicht zu ihrer Situation passte. Ein Riester-Vertrag für jemanden ohne Kinder und mit geringem Einkommen bringt wenig. Eine klassische Rentenversicherung für einen 30-Jährigen mit Risikobereitschaft lässt Renditepotenzial liegen.
Die Frage ist nicht nur: Wie viel Rente brauche ich? Sondern auch: Wie spare ich am steuerlich effizientesten? Gibt es staatliche Förderung, die ich nutzen kann? Passt das Produkt zu meiner familiären und beruflichen Situation?
Wir schauen uns das gemeinsam mit Ihnen an – ohne Bindung an einen bestimmten Anbieter, mit Zugang zum gesamten Markt.
Übrigens: Wer als Arbeitnehmer zusätzlich die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge nutzt, kann Steuern und Sozialabgaben sparen – das lohnt sich oft als erster Schritt, bevor privat gespart wird. Und wer noch keine Absicherung für den Fall hat, dass er vor der Rente nicht mehr arbeiten kann, sollte auch einen Blick auf die Berufsunfähigkeitsversicherung werfen – denn die beste Rentenplanung nützt wenig, wenn das Einkommen vorher wegbricht.
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Oeconomia GmbH Versicherungsmakler Tel.: 040 – 603 1081 E-Mail: service@oeconomia.de → Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren
