Wohngebäude
Wohngebäudeversicherung: Schutz für Ihr Haus und seinen Wert
Ein Rohrbruch in der Wand, ein Sturmschaden am Dach, ein Kurzschluss, der einen Brand auslöst: Schäden am Haus können schnell hohe Kosten verursachen, für die niemand sonst aufkommt. Die Wohngebäudeversicherung sichert Ihr Haus ab, und damit oft den größten Wert, den Sie besitzen. Ob sie im Ernstfall reicht, hängt von Versicherungssumme, Bausteinen und Ihrem Vertrag ab.
- Versicherungsmakler in Hamburg seit 1976
- An keine Gesellschaft gebunden
- Kostenlos und ohne Verpflichtung
- 1Stimmt die Versicherungssumme?Zu niedrig bedeutet Unterversicherung.
- 2Sind Elementarschäden eingeschlossen?Überschwemmung ist nur mit Zusatzbaustein versichert.
- 3Passt die Nutzung des Hauses?Büro oder Vermietung muss gemeldet werden.
Leistung
Was ist in der Wohngebäudeversicherung versichert?
Versichert ist das Gebäude samt festen Bestandteilen, also Dach, Wände, Heizung, Leitungen und Zubehör. Die klassischen Gefahren sind Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Das bewegliche Eigentum im Haus gehört nicht dazu, dafür ist die Hausratversicherung zuständig.
Feuer
Brand, Blitzschlag und Explosion.
Leitungswasser
Schäden durch austretendes Wasser aus Rohren und Leitungen, die häufigste Schadenursache.
Sturm und Hagel
Schäden an Dach, Fassade und Gebäude.
Elementarschäden
Überschwemmung, Starkregen und Rückstau sind nur mit einem Zusatzbaustein versichert. Dazu: Elementarschadenversicherung: Ist Ihr Haus geschützt?.
Zubehör und Nebengebäude
Garage, Carport oder Zaun je nach Vertrag.
Photovoltaik
Eine Solaranlage ist nicht automatisch mitversichert. Dazu: Photovoltaikanlage in der Gebäudeversicherung mitversichern.
Versicherungssumme
Warum Ihr Haus unterversichert sein könnte
Unterversicherung bedeutet: Die in Ihrem Vertrag hinterlegte Versicherungssumme liegt unter dem tatsächlichen Wiederherstellungswert Ihres Gebäudes. Das Tückische daran: Die Unterversicherung wirkt nicht erst beim Totalverlust, sondern bei jedem Schaden.
Die meisten Wohngebäudeversicherungen enthalten eine gleitende Neuwertversicherung. Die Versicherungssumme wird dabei jährlich automatisch an den Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes angepasst. Ob Ihr Vertrag wirklich darauf beruht und ob die Ausgangssumme stimmt, sollten Sie prüfen lassen. Mehr dazu: Wohngebäudeversicherung: Warum Ihr Haus unterversichert sein könnte.
Beitrag
Warum die Prämie steigt
Viele Hausbesitzer glauben, die Prämie sei Verhandlungssache. Tatsächlich stecken mehrere Faktoren dahinter, und einige verändern sich jedes Jahr, ohne dass Sie etwas dafür können. Ein wesentlicher Faktor sind die ZÜRS-Zonen, das Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen. Mehr dazu: Wohngebäudeversicherung: Warum die Prämie steigt.
Tarifwahl
Worauf Sie beim Abschluss achten sollten
Auf den ersten Blick sehen Tarife ähnlich aus. Der Unterschied steckt in den Bausteinen und Klauseln.
Darauf achten wir
- Gleitende Neuwertversicherung mit passender Versicherungssumme
- Unterversicherungsverzicht
- Elementarschäden als Baustein, soweit möglich
- Klare Regeln zu Photovoltaik, Nebengebäuden und Zubehör
Das sollten Sie wissen
- Wer im Haus ein Büro betreibt oder vermietet, muss das dem Versicherer melden
- Bei fehlender Meldung droht im Schadenfall eine Leistungskürzung
- Ein günstiger Beitrag kann einen dünnen Schutz bedeuten
- Alte Verträge enthalten oft veraltete Bedingungen
Mehr dazu: Wohngebäudeversicherung: Darauf achten Sie beim Abschluss.
Leitungswasser
Leitungswasserschäden: Was die Versicherung nicht zahlt
Leitungswasser ist die häufigste Schadenursache in der Wohngebäudeversicherung, und die Überraschung kommt oft erst nach dem Schaden, wenn die Versicherung erklärt, was sie nicht übernimmt. Welche Kosten typischerweise offen bleiben, erklären wir hier: Leitungswasserschaden: Was die Versicherung nicht zahlt.
Aus der Praxis
Ein typisches Beispiel aus der Beratungspraxis
Häufig zeigt sich folgendes Muster: Ein Hausbesitzer baut an, renoviert oder rüstet eine Solaranlage nach und meldet nichts. Beim Schaden stellt sich heraus, dass Summe und Bausteine nicht mehr zum Haus passen. Der Beitrag war günstig, der Ersatz im Schadenfall ist es auch.
Beratung
So gehen wir bei Ihrer Wohngebäudeversicherung vor
- Bestand prüfenWir sehen uns Vertrag, Haus und Nutzung an.
- Versicherungssumme klärenWir prüfen Wert, Neuwertregelung und Unterversicherung.
- Tarife vergleichenWir vergleichen passende Tarife aus dem gesamten Markt.
- Wechsel begleitenWir helfen bei Antrag und Umstellung.
Häufige Fragen
Fragen zur Wohngebäudeversicherung
Brauche ich eine Wohngebäudeversicherung?
Als Eigentümer eines Hauses ja, denn ohne sie tragen Sie Schäden selbst. Wer finanziert hat, muss sie meist auch gegenüber der Bank nachweisen.
Was ist gleitende Neuwertversicherung?
Die Versicherungssumme wird jährlich an den Baupreisindex angepasst. Ob die Ausgangssumme stimmt, sollten Sie prüfen lassen.
Was ist Unterversicherung?
Liegt die Versicherungssumme unter dem Wiederherstellungswert, wird im Schadenfall unter Umständen nur ein Teil ersetzt.
Ist Überschwemmung versichert?
Nur mit einem Elementarschadenbaustein.
Ist meine Photovoltaikanlage mitversichert?
Nicht automatisch. Das hängt vom Vertrag ab.
Muss ich ein Büro im Haus melden?
Ja. Wer im Haus ein Büro betreibt, vermietet oder eine Praxis integriert hat, muss das dem Versicherer mitteilen.
Was kostet die Beratung?
Die Beratung ist für Sie kostenlos und ohne Verpflichtung.
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Prüfen wir gemeinsam, ob Ihr Haus richtig abgesichert ist
Im Gespräch prüfen wir Versicherungssumme, Elementarschäden und Klauseln Ihres Vertrags, kostenlos und ohne Verpflichtung. Wir sind an keine bestimmte Gesellschaft gebunden und arbeiten für Sie, nicht für einen Versicherer.
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