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Wenn ein Kind kommt: Warum Eltern jetzt eine Risikolebensversicherung brauchen
Es gibt Momente im Leben, in denen sich alles verschiebt. Die Geburt eines Kindes ist einer davon. Plötzlich trägt man Verantwortung für einen Menschen, der vollständig auf einen angewiesen ist – heute, morgen und für viele Jahre danach.
Die meisten werdenden Eltern denken in diesen Wochen an Kinderzimmer, Erstausstattung, Elternzeit und Kinderbetreuung. Selten denken sie an die Frage: Was passiert mit unserem Kind, wenn ich morgen nicht mehr da bin?
Das ist keine angenehme Frage. Aber sie ist die wichtigste Frage, die Eltern sich in Bezug auf ihre finanzielle Absicherung stellen können. Und die Antwort darauf ist einfacher, als viele denken.
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Was passiert finanziell, wenn ein Elternteil stirbt?
Stellen Sie sich vor, der Hauptverdiener der Familie stirbt – mit einem Kind im Grundschulalter, einer Mietwohnung und einem gemeinsamen Alltag, der auf zwei Schultern verteilt war. Was bleibt?
Die gesetzliche Witwenrente springt ein – aber sie deckt in der Regel nur einen Bruchteil des ausgefallenen Einkommens ab. Die Waisenrente für das Kind ist ebenfalls nur ein symbolischer Beitrag. Was bleibt, ist eine Einkommenslücke, die im schlimmsten Fall die Wohnung kostet, die Kita-Gebühren, die Schulausflüge, die Zukunftspläne.
Eine Risikolebensversicherung schließt genau diese Lücke. Sie zahlt im Todesfall eine einmalige, steuerfreie Summe an die Hinterbliebenen – sofort verfügbar, ohne Wartezeiten, ohne bürokratische Hürden. Mit dieser Summe kann der überlebende Elternteil Schulden ablösen, Rücklagen aufbauen oder einfach die nächsten Jahre finanziell überbrücken, bis das Leben sich neu sortiert hat.
Nicht nur der Hauptverdiener braucht Schutz
Hier liegt der häufigste Denkfehler in der Familienabsicherung: Viele Paare versichern nur das höhere Einkommen. Das ist nachvollziehbar – aber unvollständig.
Denn was ist der finanzielle Wert der Person, die zu Hause bleibt, die Kinder betreut, den Haushalt organisiert und dem anderen Partner ermöglicht, Vollzeit zu arbeiten? Dieser Wert ist enorm – und er wird erst dann sichtbar, wenn er wegfällt. Wer nach dem Tod des nicht berufstätigen Elternteils plötzlich Vollzeit arbeiten und gleichzeitig Kinderbetreuung organisieren und bezahlen muss, versteht sehr schnell, was verloren gegangen ist.
Beide Elternteile sollten abgesichert sein. Die Versicherungssumme kann unterschiedlich hoch ausfallen – je nach Einkommenssituation und konkretem Absicherungsziel. Aber auf die Absicherung eines Elternteils komplett zu verzichten, weil er oder sie „kein Einkommen“ hat, ist ein Trugschluss, den wir in der Beratungspraxis immer wieder korrigieren.
Die besondere Chance nach der Geburt
Es gibt etwas, das viele Eltern nicht wissen: Viele Versicherer bieten in den ersten Monaten nach der Geburt eines Kindes vereinfachte Gesundheitsprüfungen an. Das bedeutet: Weniger Fragen, kürzere Abfragezeiträume, in manchen Fällen deutlich einfachere Annahme – auch bei gesundheitlicher Vorgeschichte.
Dieses Zeitfenster besteht bei den meisten Anbietern für sechs Monate nach der Geburt oder Adoption. Wer diese Frist nutzt, kann sich Versicherungsschutz sichern, der zu normalen Konditionen möglicherweise teurer wäre oder einen längeren Prüfungsprozess erfordern würde.
Das ist kein Trick und kein Schlupfloch – es ist eine bewusste Entscheidung der Versicherer, junge Familien gezielt in der wichtigsten Absicherungsphase ihres Lebens zu erreichen. Wer gerade Eltern geworden ist oder es in Kürze wird, sollte dieses Zeitfenster kennen und nutzen.
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Wie hoch sollte die Versicherungssumme für Eltern sein?
Die klassische Faustregel – drei bis fünf Mal das Bruttojahresgehalt – ist ein guter Ausgangspunkt. Für Familien mit Kindern sollten Sie aber zusätzlich überlegen, wie lange Ihr Kind finanziell von Ihnen abhängig sein wird.
Ein Kind, das heute drei Jahre alt ist, wird voraussichtlich noch 18 bis 22 Jahre lang Unterstützung brauchen. Das ist ein langer Zeitraum, in dem Ihre Präsenz – finanziell und emotional – zählt. Die Versicherungssumme sollte hoch genug sein, um diese Jahre zu überbrücken. Eine Orientierungsgröße: 300.000 bis 500.000 Euro sind für eine Familie mit Kindern in vielen Situationen eine realistische Untergrenze – nicht eine Obergrenze.
Dazu kommen eventuelle Schulden: Wer ein Haus finanziert, braucht zusätzlich zur Familienabsicherung die Darlehenssumme im Blick. Wer zur Miete wohnt, denkt stattdessen über laufende Kosten und Lebenshaltung nach.
Wie lange sollte die Laufzeit laufen?
Die Laufzeit sollte sich an dem orientieren, was Sie absichern möchten. Wenn es vor allem darum geht, die Kinder durch die Abhängigkeitsphase zu begleiten, wählen viele Eltern eine Laufzeit bis zum 25. Lebensjahr des Kindes. Das heißt: Wenn Ihr Kind heute zwei Jahre alt ist und Sie 35 sind, wäre eine Laufzeit von 23 Jahren sinnvoll – also bis Sie 58 sind.
Wer gleichzeitig eine Immobilie absichern möchte, orientiert sich an der Darlehenslaufzeit. Wer den Partner dauerhaft absichern will, wählt eine längere Laufzeit, möglicherweise bis zum Rentenalter.
In vielen Fällen macht es Sinn, zwei Verträge mit unterschiedlichen Laufzeiten und Summen zu kombinieren – eine höhere Summe für die Zeit mit kleinen Kindern und einen zweiten Vertrag für die langfristige Absicherung. Das klingt komplex, ist aber oft günstiger und flexibler als ein einziger langer Vertrag.
Was ist mit unverheirateten Paaren?
Ein wichtiger Punkt, der regelmäßig übersehen wird: Unverheiratete Partner erben im deutschen Recht nicht automatisch. Wer nicht verheiratet ist und stirbt, ohne ein Testament hinterlassen zu haben, hat nach geltendem Recht keinen Anspruch auf das Erbe des Partners.
Die Risikolebensversicherung umgeht dieses Problem elegant: Sie können als Versicherungsnehmer eine beliebige Person als Begünstigte einsetzen – auch Ihren unverheirateten Partner. Die Versicherungsleistung geht direkt an die begünstigte Person, ohne den Umweg über die Erbfolge, und in der Regel ohne Erbschaftsteuerproblematik bei der üblichen Gestaltung als Über-Kreuz-Vertrag.
Für unverheiratete Paare – gerade mit gemeinsamen Kindern – ist die Risikolebensversicherung oft das wichtigste Absicherungsinstrument überhaupt. Mehr dazu erklären wir auch in unserem Beitrag zur Absicherung von Paaren, der in dieser Reihe noch folgt.
Die Risikolebensversicherung als Teil einer vollständigen Familienabsicherung
Die Risikolebensversicherung schützt Ihre Familie, wenn Sie sterben. Sie schützt aber nicht, wenn Sie zwar leben, aber schwer krank werden oder einen Unfall haben und nicht mehr arbeiten können. Genau deshalb gehört zur vollständigen Vorsorge für Familien immer auch ein Blick auf die Berufsunfähigkeitsversicherung – denn Berufsunfähigkeit ist statistisch erheblich wahrscheinlicher als der vorzeitige Tod.
Wer beides zusammen absichern möchte, sollte das in einem Gespräch klären – denn Reihenfolge und Priorität hängen von Alter, Gesundheit, Budget und Familiensituation ab. Wir helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen in der richtigen Reihenfolge zu treffen. Mehr zu allen Vorsorgebausteinen finden Sie hier: Privatversicherungen und Vorsorge
So gehen Sie jetzt vor
Wenn Sie Eltern sind oder es bald werden, ist jetzt der beste Zeitpunkt. Nicht übermorgen, nicht nach dem nächsten Urlaub. Denn je jünger und gesünder Sie sind, desto günstiger ist der Schutz – und je früher Sie abschließen, desto länger sind Ihre Kinder abgesichert.
Der erste Schritt ist unser Risikofragebogen. Er gibt uns die Grundlage, um Ihre Situation konkret einzuschätzen, die richtigen Anbieter für Sie zu identifizieren und die Versicherungssumme gemeinsam mit Ihnen zu berechnen.
Jetzt starten – Risikofragebogen ausfüllen und Ihre Familie absichern: → Zum Risikofragebogen Risikolebensversicherung
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Oeconomia GmbH Versicherungsmakler Tel.: 040 – 603 1081 E-Mail: service@oeconomia.de → Risikofragebogen ausfüllen | → Beratungstermin vereinbaren

