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Deepfakes: Welche Versicherung zahlt die Löschung – und was passiert, wenn Ihr Gesicht missbraucht wird?

Ein Video taucht auf. Es zeigt Sie – oder jemanden, der täuschend echt wie Sie aussieht – in einer Situation, die Sie nie erlebt haben. Das Video ist gefälscht, aber es sieht echt aus. Es verbreitet sich. Ihre Kollegen sehen es. Ihre Nachbarn. Vielleicht Ihre Kunden.

Die Löschung solcher Inhalte ist technisch aufwendig, juristisch komplex und teuer. Wer zahlt das?

Diese Frage ist in den letzten Monaten zunehmend relevant geworden. Deepfakes – also mit künstlicher Intelligenz erstellte gefälschte Bild- und Videoinhalte – verbreiten sich rasant. Die Qualität wird besser, die Erstellung einfacher, die Verbreitung schneller. Und das Schadenspotenzial für Privatpersonen ist erheblich.

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Was sind Deepfakes – und wie entstehen sie?

Deepfakes sind mit KI-Technologie erstellte Bild-, Video- oder Audiomanipulationen, die eine Person zeigen oder hören lassen, die etwas tut oder sagt, was sie nie getan oder gesagt hat. Die Technologie war vor einigen Jahren noch hochkomplex und teuer – heute sind einfache Deepfakes mit frei verfügbaren Apps in Minuten erstellbar.

Besonders häufige Formen: sexualisierte Deepfake-Videos, die das Gesicht einer Person auf einen fremden Körper montieren – ein wachsendes Problem vor allem für Frauen. Gefälschte Videoaufnahmen, die Personen in kompromittierenden oder kriminellen Situationen zeigen. Gefälschte Audiodateien, die jemanden Aussagen zuschreiben, die er nie gemacht hat. Und sogenannte „Rachepornos“ oder Erpressungsversuche, bei denen echte oder gefälschte intime Bilder als Druckmittel eingesetzt werden.

Was kostet die Löschung – und warum ist das so teuer?

Einmal im Internet, immer im Internet – dieser Satz stimmt leider oft. Aber nicht immer: Professionelle Löschdienstleister können Inhalte von Plattformen, Foren und Suchmaschinen entfernen lassen. Das kostet. Plattformen müssen angeschrieben werden, Unterlassungserklärungen erwirkt, in manchen Fällen juristische Schritte eingeleitet werden.

Je nach Umfang und Verbreitung des Materials kann eine professionelle Löschkampagne mehrere Tausend Euro kosten – Kosten, die betroffene Privatpersonen in der Regel selbst tragen müssen. Es sei denn, sie haben eine Cyberversicherung.

Was zahlt die Cyberversicherung konkret?

Ein guter Tarif deckt im Bereich Identitätsdiebstahl und Datenmissbrauch bis zu 15.000 Euro ab – und darunter fallen in modernen Tarifen auch Deepfake-Schäden: die Kosten für die professionelle Löschung unerwünschter Inhalte, für rechtliche Erstberatung, für die Wiederherstellung der digitalen Reputation.

Voraussetzung: Das Material wurde ohne Ihre Einwilligung erstellt oder veröffentlicht. Die Versicherung leistet nicht, wenn Sie selbst an der Erstellung beteiligt waren oder wenn kein klarer Schaden feststellbar ist.

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Was decken bestehende Policen ab?

Die private Haftpflicht zahlt, wenn Sie jemand anderen schädigen – nicht, wenn Sie selbst Opfer sind. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt Anwaltskosten und Gerichtsverfahren – aber nicht die direkten Löschkosten. Die Hausrat ist für Deepfakes strukturell nicht zuständig.

Eine spezialisierte Cyberversicherung ist die einzige Police, die Deepfake-Schäden direkt und unkompliziert abdeckt.

Was tun, wenn es passiert?

Zunächst: Beweise sichern – Screenshots, URLs, Datum und Uhrzeit des Auftauchens. Dann: die Plattform melden, auf der die Inhalte erschienen sind. Gleichzeitig: Strafanzeige erstatten, denn das Erstellen und Verbreiten von Deepfakes ohne Einwilligung ist in Deutschland strafbar. Und: die Cyberversicherung kontaktieren – damit die Löschkosten und rechtliche Unterstützung gedeckt sind.

Das Identity Protection Portal (IDP), das im PREMIUM-Tarif enthalten ist, überwacht aktiv, ob unerwünschte Inhalte mit Ihren Daten im Netz auftauchen – und kann damit auch bei Deepfakes frühzeitig warnen.

Mehr zur privaten Cyberversicherung insgesamt finden Sie hier: Cyberversicherung für Privatpersonen: Wer sie braucht, was sie leistet

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