Aktuelle Beiträge
Versicherungen im Ruhestand: Was bleibt, was weg kann – und wo Sie bares Geld sparen
Der erste Monat im Ruhestand. Plötzlich mehr Zeit, weniger Verpflichtungen – und zum ersten Mal seit Jahren die Möglichkeit, sich wirklich in Ruhe anzuschauen, was man eigentlich jeden Monat zahlt. Viele Menschen, die in der Beratung bei uns diesen Schritt machen, sind überrascht: Einige Versicherungen sind nach dem Ende des Berufslebens zu teuer, falsch bemessen oder schlicht überflüssig geworden. Andere sind jetzt wichtiger denn je.
Das Gute: Mit einem systematischen Check lässt sich beides korrigieren.
→ Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren
Kfz-Versicherung: Weniger Kilometer, niedrigerer Beitrag
Wer nicht mehr täglich pendelt, fährt in der Regel deutlich weniger. Die meisten Kfz-Versicherungen werden nach der jährlichen Fahrleistung berechnet – wer seine Angabe nach unten korrigiert, bekommt in der Regel einen spürbaren Beitragsrabatt.
Das ist sogar rückwirkend möglich: Wenn Sie im vergangenen Jahr nachweislich weniger gefahren sind als angegeben, können viele Versicherer den Beitrag noch nachträglich anpassen. Ein Anruf beim Versicherer – oder bei uns – genügt.
Gleichzeitig lohnt beim Ruhestandsbeginn ein Blick auf den gesamten Kfz-Tarif. Was vor zehn Jahren abgeschlossen wurde, ist heute oft nicht mehr das beste Angebot am Markt. Wie ein Wechsel funktioniert und worauf dabei zu achten ist, erklärt dieser Beitrag: Kfz-Versicherung wechseln: Stichtag 30. November 2026
Private Haftpflicht: Überprüfen, aber nicht kündigen
Die private Haftpflichtversicherung bleibt im Alter unverzichtbar – sie schützt vor unbeschränkter persönlicher Haftung, und daran ändert der Ruhestand nichts. Was sich prüfen lässt: Ob Ihr Tarif noch zeitgemäß ist und ob Sie von einer günstigeren Einstufung profitieren könnten. Einige Anbieter haben Tarife, die auf das veränderte Risikoprofil älterer Versicherter Rücksicht nehmen.
Wie hoch die Deckungssumme mindestens sein sollte – und warum der Unterschied zwischen einem günstigen und einem guten Tarif im Ernstfall entscheidend ist: Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?
Hausratversicherung: Wohnungsgröße und Versicherungssumme abgleichen
Wer aus dem großen Familienhaus in eine kleinere Wohnung zieht, hat in der Regel auch weniger Hausrat zu versichern. Eine zu hohe Versicherungssumme kostet unnötig Beitrag – eine zu niedrige führt im Schadensfall zur anteiligen Kürzung (Unterversicherung).
Beides ist vermeidbar, wenn man die Police beim Umzug anpasst. Gleichzeitig lohnt ein Blick darauf, ob der Vertrag überhaupt noch den heutigen Standards entspricht: Alte Hausratversicherung modernisieren
Berufliche Versicherungen: Was jetzt entfällt
Mit dem Eintritt in den Ruhestand entfallen in der Regel die Notwendigkeit für Berufshaftpflicht und Berufsrechtsschutz. Diese Policen sind an die aktive Berufstätigkeit geknüpft – wer nicht mehr beruflich tätig ist, zahlt hier schlicht ohne Gegenwert. Die Kündigung ist in den meisten Fällen unkompliziert.
Risikolebensversicherung: Nur noch nötig, wenn Absicherungsbedarf besteht
Eine Risikolebensversicherung wurde abgeschlossen, um Angehörige im Todesfall abzusichern – meistens dann, wenn ein laufender Immobilienkredit bestand oder Kinder unterhaltspflichtig waren. Ist die Immobilie abbezahlt und sind die Kinder finanziell auf eigenen Beinen, entfällt dieser Absicherungsbedarf in der Regel. In diesem Fall kann die Police gekündigt und die Prämie gespart werden.
Reiseversicherungen: Jetzt eher auf- als abbauen
Viele Menschen reisen nach dem Renteneintritt häufiger und länger. Wer bisher eine Einzelreise-Krankenversicherung gebucht hat, fährt mit einem Jahresvertrag oft günstiger – und ist durchgehend abgesichert, auch bei spontanen Trips.
In diesem Lebensabschnitt sollte die Reisekrankenversicherung außerdem explizit auf vorhandene Vorerkrankungen geprüft werden. Nicht jede Police leistet reibungslos, wenn eine akute Erkrankung während der Reise auf ein bekanntes Grundleiden zurückgeführt werden kann.
Private Krankenversicherung: Vorsicht bei Tarifwechseln
Wer privat versichert ist, kann im Alter theoretisch in einen günstigeren Tarif wechseln. Allerdings gilt: Ein Wechsel in einen Standardtarif oder Basistarif bedeutet fast immer einen dauerhaften Verlust an Leistungen, der sich im Alter – wenn die Inanspruchnahme steigt – rächen kann. Wer weiterhin erstklassige Versorgung möchte, bleibt besser in einem leistungsstarken Tarif.
Gesetzlich Versicherte sollten private Krankenzusatzversicherungen im Alter grundsätzlich fortführen. Ob die Krankenkasse selbst noch das beste Angebot ist, lohnt sich zu prüfen: Krankenkasse 2026: Zahlen Sie noch den richtigen Beitrag?
Der Versicherungscheck zum Ruhestand
Kein pauschales Kürzen, kein blindes Weiterzahlen – der Übergang in den Ruhestand ist der richtige Moment für einen strukturierten Überblick über alle Verträge. Was passt noch? Was ist zu viel? Was fehlt?
Wenn Sie das mit uns gemeinsam durchgehen möchten, helfen wir Ihnen gerne dabei.
→ Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren
Oeconomia GmbH Versicherungsmakler Tel.: 040 – 603 1081 E-Mail: service@oeconomia.de

