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Krankenzusatzversicherung: Bestens versorgt auch als Kassenpatient, aber wie?

Sie sitzen beim Zahnarzt, bekommen den Heil- und Kostenplan auf den Tisch gelegt – und schlucken. Implantat: 2.800 Euro. Die Kasse übernimmt davon vielleicht 600. Den Rest zahlen Sie selbst. Oder Sie landen nach einer Operation im Mehrbettzimmer, obwohl Sie sich eigentlich Ruhe gewünscht hätten. Oder Ihre neue Brille kostet 400 Euro, und die Krankenkasse erstattet 10.

Genau für diese Momente gibt es die Krankenzusatzversicherung. Und sie ist günstiger, als die meisten denken – wenn man früh genug handelt.

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Was leistet die gesetzliche Krankenversicherung wirklich?

Die GKV versorgt gut – aber nicht immer so, wie man es sich wünscht. Das Prinzip: ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich. Was darüber hinausgeht, zahlen Sie selbst.

Das betrifft vor allem drei Bereiche, die in unserer Beratungspraxis immer wieder zum Thema werden:

Zahnersatz: Kronen, Brücken, Implantate – die Kasse zahlt sogenannte Festbeträge, die sich am günstigsten Versorgungsstandard orientieren. Wer eine hochwertige Versorgung will, zahlt oft mehrere tausend Euro aus eigener Tasche. Ohne Absicherung kann ein einziges Implantat das Haushaltskonto spürbar belasten.

Sehhilfen: Für Erwachsene übernimmt die GKV die Kosten für Brillen oder Kontaktlinsen in der Regel gar nicht – außer bei sehr starken Sehschwächen oder bestimmten Erkrankungen. Wer regelmäßig neue Gläser braucht, weiß, was das kostet.

Stationäre Behandlung: Im Krankenhaus haben GKV-Versicherte Anspruch auf medizinisch notwendige Behandlung – aber nicht automatisch auf ein Einzelzimmer, den Chefarzt oder kürzere Wartezeiten. Wer das möchte, braucht einen entsprechenden Zusatzbaustein.

Welche Bausteine gibt es bei der Krankenzusatzversicherung?

Das Gute an der Krankenzusatzversicherung: Sie ist modular aufgebaut. Sie wählen die Bausteine, die zu Ihrer Situation passen – und zahlen nur dafür.

Die wichtigsten Bausteine im Überblick:

Zahnzusatzversicherung: Erstattet den privaten Eigenanteil bei Zahnersatz, oft auch Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung. Je nach Tarif werden 70 bis 100 Prozent der nicht von der Kasse übernommenen Kosten erstattet. Für die meisten Kassenversicherten der sinnvollste Einstieg.

Sehhilfen-Zusatz: Übernimmt einen Teil der Kosten für Brillen, Kontaktlinsen und Sehtests. Besonders interessant für Menschen, die regelmäßig neue Gläser brauchen oder Kontaktlinsen tragen.

Krankenhaus-Zusatzversicherung: Sichert Ihnen im Ernstfall ein Einbettzimmer, freie Arztwahl und Chefarztbehandlung. Wer schon einmal im Krankenhaus lag, weiß: Ruhe und Qualität der Betreuung machen einen erheblichen Unterschied.

Krankentagegeld: Besonders wichtig für Selbstständige und Freiberufler, die keinen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld haben. Wer längere Zeit ausfällt, braucht eine Absicherung des Einkommens – sonst läuft das Geschäft, aber das Konto nicht.

Auslandsreise-Krankenversicherung: Die GKV übernimmt im Ausland nur in engen Grenzen Kosten – und den Krankenrücktransport nach Deutschland grundsätzlich gar nicht. Der kann je nach Situation schnell fünfstellig werden. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung kostet im Jahr oft weniger als 50 Euro und ist deshalb eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im gesamten Versicherungsmarkt.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Krankenzusatzversicherung?

Früh. Wirklich früh.

Das hat zwei handfeste Gründe: Erstens steigt der Beitrag mit zunehmendem Alter. Wer mit 28 abschließt, zahlt dauerhaft weniger als jemand, der mit 45 anfängt – selbst wenn beide denselben Tarif wählen. Zweitens werden bei Vertragsabschluss Gesundheitsfragen gestellt. Vorerkrankungen können dazu führen, dass bestimmte Leistungen ausgeschlossen werden oder der Beitrag steigt.

Aufgrund unserer Erfahrung können wir sagen: Der teuerste Zeitpunkt für eine Krankenzusatzversicherung ist der, zu dem man sie dringend braucht – also wenn die Zähne saniert werden müssen oder die nächste OP bereits geplant ist. Dann ist es für viele Tarife zu spät oder der Eigenanteil bereits entstanden.

Idealzeitpunkt: zwischen 25 und 35 Jahren, in guter Gesundheit, ohne größere Vorerkrankungen. Dann bleibt der Beitrag günstig und der Schutz vollumfänglich.

Krankenzusatzversicherung oder gleich private Krankenversicherung?

Eine berechtigte Frage, die wir in Beratungsgesprächen regelmäßig hören. Die kurze Antwort: Das hängt von Ihrer beruflichen Situation und Ihrem Einkommen ab.

Für Angestellte unterhalb der Versicherungspflichtgrenze ist ein Wechsel in die PKV nicht ohne Weiteres möglich. Für sie ist die Krankenzusatzversicherung der sinnvolle Weg, um gezielt einzelne Lücken zu schließen – ohne den kompletten Systemwechsel vollziehen zu müssen.

Wer hingegen selbstständig ist oder ein höheres Einkommen hat und über einen PKV-Wechsel nachdenkt: Das lohnt sich, sollte aber sorgfältig durchgerechnet werden. Wir helfen Ihnen dabei, beide Optionen zu vergleichen – sachlich und ohne Produktdruck.

Mehr dazu auf unserer Übersichtsseite zu Krankenversicherungen.

Was kostet eine Krankenzusatzversicherung?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten – und das ist eigentlich eine gute Nachricht. Denn Sie zahlen nur für das, was Sie wirklich brauchen.

Eine einfache Zahnzusatzversicherung für einen 30-Jährigen ist oft schon für 15 bis 25 Euro im Monat zu haben. Eine umfassende Krankenhauspolice kostet je nach Leistungsumfang zwischen 20 und 60 Euro. Wer mehrere Bausteine kombiniert, profitiert oft von günstigeren Kombitarifen.

Entscheidend ist nicht der günstigste Beitrag, sondern das beste Verhältnis aus Leistung, Wartezeiten und Erstattungsgrenzen. Genau das vergleichen wir für Sie – mit Zugang zum gesamten Markt, ohne Bindung an einen bestimmten Versicherer.

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Oeconomia GmbH Versicherungsmakler Tel.: 040 – 603 1081 E-Mail: service@oeconomia.de → Jetzt kostenlosen Beratungstermin vereinbaren