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Ist es sinnvoll, eine Photovoltaikanlage zu versichern?
Ja. Und wer diese Frage stellt, denkt wahrscheinlich schon in die richtige Richtung.
Eine Photovoltaikanlage ist eine erhebliche Investition. Je nach Größe liegen die Kosten zwischen 8.000 und über 25.000 Euro – und das auf einem Dach, das Wind, Hagel, Blitzschlag, Überspannung und neugierigen Mardern ausgesetzt ist. Gleichzeitig sorgt die Anlage für Einkommen durch Einspeisevergütung oder senkt zumindest die Stromrechnung.
Wer diese Anlage nicht versichert, trägt das gesamte Risiko selbst. Das kann gutgehen. Oder es kostet Sie Tausende Euro auf einen Schlag.
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Was kann einer PV-Anlage passieren?
In unserer Beratungspraxis haben wir so gut wie jede Schadenart schon erlebt. Die häufigsten: Hagelschäden an Modulen (oft Totalschaden), Blitzeinschlag mit Überspannung (zerstört Wechselrichter), Tierbiss durch Marder oder Eichhörnchen (Kabelschäden), Diebstahl einzelner Module (hoher Materialwert), Montagefehler, die erst Jahre später auffallen.
Dazu kommt: Wenn die Anlage ausfällt, läuft das finanzielle Risiko weiter. Sie beziehen teuren Netzstrom und verlieren die Einspeisevergütung – manchmal über Wochen, wenn Ersatzteile nicht lieferbar sind.
Was kostet eine Photovoltaikversicherung?
Weniger als die meisten vermuten. Für eine durchschnittliche Hausanlage (10–15 kWp, Anschaffungswert ca. 15.000 Euro) liegt der Jahresbeitrag für eine gute Photovoltaikversicherung in der Regel zwischen 80 und 180 Euro. Das entspricht etwa dem Wert eines einzelnen Solarmoduls pro Jahr.
Zum Vergleich: Ein Hagelschaden an 10 Modulen kostet schnell 3.000 bis 6.000 Euro. Der Austausch eines Wechselrichters liegt bei 1.500 bis 3.000 Euro. Ohne Versicherung zahlen Sie das komplett selbst.
Balkonkraftwerk: Auch hier lohnt sich Absicherung
Wer ein Balkonkraftwerk betreibt, steht vor derselben Frage – nur in kleinerem Maßstab. Hier gibt es inzwischen Spezialschutz ab ca. 39 Euro im Jahr. Mehr dazu: Photovoltaikversicherung für Balkonanlagen
Was ist, wenn die Anlage in der Gebäudeversicherung enthalten ist?
Viele Tarife schließen PV-Anlagen zwar ein – aber oft nur für klassische Gefahren wie Feuer und Sturm. Eine umfassende Allgefahrendeckung mit Ertragsausfall und Minderertragsschutz bieten die wenigsten Gebäudepolicen. Den Unterschied erklären wir hier: Ist eine Photovoltaikanlage in der Gebäudeversicherung mitversichert?
Fazit: Sinnvoll, ja – aber der richtige Schutz zählt
Nicht jede Photovoltaikversicherung ist gleich gut. Achten Sie auf Allgefahrendeckung, Ertragsausfallschutz, Minderertragsdeckung und den Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit. Wir bei Oeconomia vergleichen für Sie den gesamten Markt und helfen Ihnen, den Schutz zu finden, der zu Ihrer Anlage und Ihrem Budget passt.
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