Aktuelle Beiträge
Jährliche Zahlweise: Der einfachste Weg, bei jeder Versicherung sofort zu sparen
Stellen Sie sich vor, Sie zahlen für Ihre Hausrat-, Kfz- oder Rechtsschutzversicherung jeden Monat – und könnten dasselbe Schutzniveau für bis zu zehn Prozent weniger bekommen. Ohne Tarifwechsel, ohne Kündigungsfristen, ohne Aufwand. Einfach durch eine Änderung der Zahlungsweise.
Das klingt nach einer Kleinigkeit. Über mehrere Verträge und viele Jahre gerechnet ist es kein kleiner Betrag.
Warum kostet unterjährige Zahlung mehr?
Versicherungsbeiträge können bei den meisten Privatverträgen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich entrichtet werden. Je kürzer das Zahlungsintervall, desto mehr Verwaltungsaufwand entsteht für den Versicherer – und dieser Aufwand wird mit einem Aufschlag auf den Jahresbeitrag weitergegeben.
Die üblichen Richtwerte in der Branche:
Bei halbjährlicher Zahlung wird der Jahresbeitrag im Schnitt um rund drei Prozent teurer. Bei vierteljährlicher Zahlung sind es rund fünf Prozent. Bei monatlicher Zahlung kommen im Jahresvergleich häufig bis zu zehn Prozent Aufschlag zusammen.
Das klingt nach wenig – aber wer drei oder vier Privatversicherungen hat und alle monatlich zahlt, gibt über das Jahr gerechnet spürbar mehr aus als nötig.
Was bedeutet das konkret für Ihre Versicherungen?
Ein Rechenbeispiel: Eine gute Kfz-Versicherung kostet bei jährlicher Zahlung 600 Euro. Wer monatlich zahlt, zahlt dafür häufig rund 660 Euro – also 60 Euro mehr, ohne eine einzige Zusatzleistung zu erhalten.
Dasselbe gilt für Hausrat-, Rechtsschutz-, Unfall- oder Haftpflichtversicherung. Wer bei fünf Verträgen jeweils auf monatliche Ratenzahlung setzt, kann gut 100 bis 200 Euro im Jahr sparen – allein durch die Umstellung der Zahlungsweise auf jährlich.
Wie stellen Sie die Zahlweise um?
Die Umstellung ist unkompliziert. Ein formloser Hinweis an den Versicherer – per E-Mail, Brief oder Telefon – reicht in der Regel aus. Je nach Tarifbedingungen ist die Umstellung bereits zum nächsten Teilzahlungstermin möglich oder greift zum Beginn des nächsten Versicherungsjahres. In der Praxis ist die Umstellung fast immer problemlos und kurzfristig umsetzbar.
Gibt es Ausnahmen?
Ja – eine wichtige. Bei fondsgebundenen Vorsorgeversicherungen, also zum Beispiel einer fondsgebundenen Rentenversicherung, lohnt sich die monatliche Zahlung ausdrücklich. Wer jeden Monat einen festen Betrag in Fondsanteile investiert, kauft bei hohen Kursen weniger Anteile und bei niedrigen Kursen mehr. Über Zeit gleicht sich das aus – der sogenannte Cost-Average-Effekt sorgt dafür, dass man nicht mit dem gesamten Jahresbetrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt einsteigt.
Für alle klassischen Sachversicherungen ohne Kapitalanlagekomponente gilt dagegen: Jährliche Zahlung ist die günstigere Wahl.
Wann lohnt es sich, die Verträge insgesamt zu prüfen?
Der Wechsel auf jährliche Zahlung ist ein erster, einfacher Schritt. Wer seine Versicherungen schon länger nicht systematisch überprüft hat, findet beim Blick auf ältere Policen oft noch größere Einsparpotenziale – zum Beispiel durch veraltete Tarife, die am Markt längst durch bessere und günstigere Angebote ersetzt wurden.
Wie das bei der Hausratversicherung konkret aussehen kann: Alte Hausratversicherung modernisieren: Warum sie oft zur Kostenfalle wird
Wenn Sie möchten, schauen wir uns Ihren gesamten Versicherungsbestand mit Ihnen an – alle Zahlweisen, alle Tarife, alle Lücken.
Oeconomia GmbH Versicherungsmakler Tel.: 040 – 603 1081 E-Mail: service@oeconomia.de

